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Friedrich der Große

Biografie

Kindheit und Jugend

Friedrich der Große Friedrich wurde am 24. Januar 1712 im Berliner Stadtschloss geboren. Von neun Kindern war er der älteste Sohn. Insgesamt hatte Friedrich 13 Geschwister, von denen aber vier starben. Seine Eltern waren der König Friedrich Wilhelm I. und Sophie Dorothea von Hannover. Zusammen mit seiner Schwester Wilhelmine lebte Friedrich bis er sechs Jahre alt war bei Marthe de Rocoulle, die nur französisch sprechen konnte. Sie war eine geborene Hugenotte, also ein Glaubensflüchtling aus Frankreich.

Friedrichs Vater war sehr streng, was sich auch in seiner Erziehung deutlich zeigte. Selbst sein Tagesablauf war bis ins kleinste Detail geplant. Zudem wurde er sehr religiös erzogen. 1716 bekam Friedrich einen Erzieher, Jacques Égide Duhan de Jandun, welcher ebenfalls ein Hugenotte war. Dieser unterrichtete Friedrich für 11 Jahre. Durch das gut entwickelte Verhältniss zwischen Friedrich und seinem Erzieher, konnte er ein paar Ausnahmen während seiner Erziehung genießen. So brachte man Friedrich Latein und Literatur bei.

Das schon eher angespannte Verhältnis zu seinem Vater bröckelte noch mehr als Friedrich 1728 heimlich Flötenunterricht von Johann Joachim Quantz bekam.

Ein Jahr später baute Friedrich ein sehr enges Verhältnis zum acht Jahre älteren Leutnant Hans Hermann von Katte auf. Sie wurden nicht nur gute Freunde, Katte wurde auch sein Vertrauter. Ihre Interessen hatten beide in der Dichtkunst und im Flötenspiel. Später erzählte Friedrich seinem Freund, er wolle nach Frankreich fliehen um die strenge und gewalttätige Erziehungsart seines Vaters nicht mehr ertragen zu müssen.

Tatsächlich wagte Friedrich in der Nacht vom 4. auf den 5. August 1730 den Versuch zu flüchten. Seine Flucht war jedoch erfolglos. Da Katte von dieser Tat wusste und ertappt wurde, kam er später in Haft. Kurze Zeit darauf wurde Katte wegen Desertion zu lebenslanger Haft verurteilt. Der König war jedoch nicht zufrieden mit dem Urteil und machte dem Gericht klar, Kette solle hingerichtet werden. Am 6. November im selben Jahr wurde Kette vor Friedrichs Augen enthauptet. Nicht nur Kette, auch andere Nahstehende Friedrichs und Mitwissende wurden verhaftet und bestraft.

Sogar seinen eigenen Sohn wollte Friedrich Wilhelm I. hinrichten lassen. Da sich jedoch Kaiser Karl VI. und Prinz Eugen für Friedrich einsetzten und auch außenpolitisch vieles gegen eine Hinrichtung sprach, wurde er verschont. Jedoch wurde er zur Festungshaft in Küstrin verurteilt.

Für eine kurze Zeit hatte Friedrich zudem seinen Status als Prinz verloren. Ab 1731 diente er in Küstrin in der Kriegs- und Domänenkammer. Schließlich wurde er wieder in die Armee aufgenommen. Ein Jahr später wurde er Inhaber des früheren Regiments zu Fuß von der Goltz.

Noch im selben Jahr heiratete er Elisabeth Christine von Braunschweig-Bevern, was dazu führte, dass der Konflikt mit dem König zumindest nach außen hin nachließ.


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